Autor*innen

Karsten

Hey! Mein Name ist Karsten Wickern und ich bin vor ganzen 22 Jahren in Dortmund geboren worden. Auch im Studium bleibe ich der Stadt treu. An der TU studiere ich Wissenschaftsjournalismus mit Schwerpunkt Datenjournalismus. Wenn ich nicht gerade (im Home-Office) in der Vorlesung sitze, bin ich mit der Kamera in Dortmund unterwegs und fange dabei besondere Ereignisse und Menschen ein.

Fotos und Videos sind auch Aufgabe bei den Botschafter*innen der Erinnerung. Gemeinsam mit vielen weiteren jungen Menschen engagiere ich mich bei dem Jugendring Erinnerungsprojekt für die Menschenrechte und gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Fremdenfeindlichkeit. Gemeinsam organisieren wir Gedenkaktionen und Bildungsaktionen um das Vermächtnis der letzten Holocaust-Überlebenden zu wahren. Denn in Zeiten in denen rechtsextreme Parteien erstarken, ist es wichtig den je, sich für die Menschenrechte einzusetzen.

Die Welt verändern mit Kamera und Megaphone?

Ebenfalls ehrenamtlich engagiere ich mich, wie Anastasia auch, bei den Nordstadtbloggern. Mit dem frei zugänglichen Nachrichtenblog, wollen wir die Medienvielfalt in Dortmund verbessern und auch Leuten eine Informationsquelle geben, die sich kein Zeitungsabo leisten können. Generell finde ich es wichtig, Privilegien wie finanzielle Unabhängigkeit und die damit verbundenen Zeitkapazitäten sinnvoll einzusetzen, also zum Beispiel die Zeit in solche Ehrenämter zu investieren. Wenn ich dann mal nicht in der Uni, an der Kamera oder beim Ehrenamt sitze, dann meist auf dem Fahrrad. Das hält ein in Bewegung und macht Spaß. Manche würden sogar sagen, ich sei ein Fahrradnerd.

Wo wir gerade schon bei Öko sind – Im vergangenen Jahr habe ich mich an der Organisation von Fridays for Future Demos in Dortmund beteiligt. Ich sehe mich aber nicht langfristig in der Doppelrolle als Journalist und Aktivist, daher habe ich mich entscheiden, mich in diesem Jahr wieder hauptsächlich auf den Journalismus zu konzentrieren.  Und der Öko setzt sich natürlich auch hier fort. Seit kurzem bin ich der wahrscheinlich erste Dortmunder Journalist, der seine Wege mit dem Lastenrad bestreitet. Mein Kraftstoff? – gekühlte Mate. Manche behaupten ja sogar es fließe mehr Mate als Blut in meinen Adern.

Heimat: Zwischen Mate und Nordstadt

Mit dem Rad geht es für mich meist durch das schöne Dortmund. Hier ist meine Heimat. Der Ort in dem viele gute Freund*innen leben und es immer etwas zu erleben gibt. Und auch der Ort wo ich immer weiß, wo sich der nächste Fahrradladen oder Kiosk mit Mate-Sortiment befindet. Am Kanal oder beim Falafelladen auf der Münsterstraße, hier fühlen sich Freund*innen und ich wie Zuhause. Besonders weil es bei Caracalla die besten Falafeln der Stadt gibt.

Besonders schätze ich an Dortmund aber auch die vergleichsweise vielfältige Stadtgesellschaft. Besonders freue ich mich daher auf das Projekt Jung in Dortmund mit seinen vielfältigen Geschichten. Ich erwarte viele engagierte junge Menschen und ihre Geschichte in Dortmund kennen zulernen. Darum soll es hier in den nächsten Monaten ja auch gehen.

0 Kommentare zu “Karsten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.